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Urwildpferde im Tennenloher Forst
12. November 2016
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Im Herbst vor zwei Jahren stattete ich dem Tennenloher Forst mit seinem Wildpferdeprojekt (www.wildpferde-tennenlohe.de) einmal einen (leider viel zu kurzen, da spontanen) Besuch ab.

Mitte der 1990er wurde das Gebiet zwischen Erlangen, Fürth und Nürnberg zum Naturschutzgebiet erklärt, da dieser ehemalige Truppenübungsplatz der US-Armee über 1800 geschützten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bietet. 2003 wurde dann mit der Beweidung durch die Przewalski-Pferde begonnen, um diese etwa 90 Hektar umfassende Freifläche zu erhalten. Neben menschlichem Eingreifen bewahren die Wildpferde dieses Gebiet davor, mit Gehölzen zugewuchert zu werden, um eine Verdrängung vieler seltener Arten zu verhindern.

Das Areal ist größer als ich gedacht hatte und die Herde befand sich zunächst genau auf der anderen Seite des Geheges. Bevor es dann langsam dunkel wurde, konnte ich glücklicherweise doch noch eine kleine Gruppe vor die Linse bekommen.

Seit 2012 leben neben den Przewalski-Pferden auch noch Pfauenziegen im Gehege. Außer einem fernen Mähen bzw. Meckern sah ich leider kein einziges dieser Tiere. Auch die Ziegen sind ein begleitendes Naturschutzprojekt (www.geissenhimmel.de).

Es wird Zeit, dass ich dort noch einmal vorbeischaue, dann auch mit einer längeren Linse. Für die hier gezeigten Fotos verwendete ich das für diese Zwecke doch viel zu kurze Nikkor 70-200mm 2.8. Mit dem Sigma C 150-600 und einem guten Stativ hat man da schon mehr Chancen.